Aufgabe der Maristenstiftung

Nach der Schließung des Internates und auch tiefgreifender Umstrukturierungen innerhalb des Ordens der Maristenschulbrüder in Deutschland sowie in Europa entstand eine neue, noch umfangreichere Bedeutung für die Aufgabe der Maristenstiftung.

Bereits bei ihrer Gründung im Jahr 2001 formulierte der Satzungszweck die Aufgabenstellung der Stiftung weit über das Internat hinaus. Hier heißt es: Die Stiftung soll „die Förderung an von den Maristenbrüdern FMS geleiteten bzw. unterstützten gemeinnützigen Einrichtungen verfolgen“ (§2 der Satzung).

In seiner Sitzung vom 01.02.2014 präzisierte der Vorstand sowie das Kuratorium der Maristenstiftung diese Satzungsvorgabe mit Blick auf eine soziale und regionale Ausrichtung. Die Stiftung greift die Wurzeln maristischer Bildungs- und Erziehungsarbeit in der Jugendarbeit auf, die seit dem Jahr 1926 in Mindelheim zu Grunde gelegt wurden. Diese Strukturen können nicht mehr wie bisher durch Ordensleute bzw. den Orden in der Trägerschaft geleistet werden. In vorbildlicher und visionärer Weise erkennen die Maristenschulbrüder FMS in den maristischen Laien gleichwertige Partner, mit denen zusammen das ideelle Erbe Marzellin Champagnats weitergeführt werden soll. Die Maristenstiftung nimmt für ihren Teil diese Aufgabe gerne an und unterstützt in der Förderung von „Jugendarbeit & Gemeinschaft“, „Bildung & Erziehung“ sowie „Spiritualität & Glaube“ die maristischen Strukturen in Mindelheim.