 |
 |
"Im Sommer diesen Jahres verließ mein Mann völlig überraschend die Familie und hinterließ bei seinen Kindern und mir viele ungeklärte Fragen und verletzte Gefühle. Zeitgleich zeigte sich das wahre Ausmaß einer Krebserkrankung eines sehr nahestehenden Menschen.
Konfrontiert mit der Situation, Geld für den Lebensunterhalt verdienen zu müssen, und der Sorge meinen Kindern nicht mehr all das geben zu können, was sie bisher in der Familie erhalten hatten, ließ mich nach Lösungen für den Alltag einer "zukünftig Alleinerziehenden" suchen.
Bestärkt durch den Rat einer guten Freundin, suchte ich Unterstützung und Hilfe im Internat des Maristenkollegs in Mindelheim und wurde dort mit meinen Zukunftssorgen nicht alleine gelassen.
Seit September 2001 ist das Internat der Maristenschulbrüder von Sonntag bis Freitagnachmittag das "zweite Zuhause" meines 13-jährigen Sohnes, wobei "Zuhause" bedeutet, dass hier Menschen sind, die einen mögen und denen man vertrauen kann.
Der feste Rhythmus des Tagesablaufs und die Verlässlichkeit der männlichen Vorbilder, schufen die Rahmenbedingungen um ihn auch seelisch wieder zur Ruhe kommen zu lassen.
Die positive Persönlichkeitsentwicklung meines Sohnes macht mich froh, diesen Schritt getan zu haben, obwohl es der mir zur Verfügung stehende finanzielle Rahmen eigentlich nicht zulässt und nur unter Einsatz von Ersparnissen für dieses (eine?) Schuljahr überhaupt realisierbar wurde.
Mutter eines unserer Kinder
"Mein Sohn Michael begann zu pubertieren, als sein Vater uns mitteilte, dass er uns verlassen werde. Ich stand mit meinen drei Kindern in einer Mietswohnung, sollte meine Berufsausbildung abschließen und pflegte nebenbei noch meinen kranken Vater. Diese Mehrfachbelastung konnte ich nicht mehr ertragen. Michael begann aus der rechten Bahn auszubrechen. Durch das Internat hat er wieder auf den richtigen Weg zurückgefunden und eine gute schulische Ausbildung erreicht. Die Unterstützung durch die Maristenstiftung war hierfür die unbedingte Voraussetzung."
Mutter eines unserer Kinder
"Philipps Mutter ist ein Pflegefall als Folge einer schweren Erkrankung und ich betreue beide Kinder (eine Tochter und Philipp) so gut ich kann. Da ich aber schon 70 Jahre alt bin, fühle ich mich der Herausforderung zunehmend nicht mehr gewachsen. Die Anstrengungen übersteigen meine Kraft. Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass ich den Wunsch meiner Tochter, die beiden Kinder zu aufrichtigen Menschen zu erziehen und ihnen eine schulische Ausbildung zu ermöglichen, noch erfüllen kann. Durch die Unterstützung der Maristenstiftung ist mir dieser Wunsch in Erfüllung gegangen."
Oma eines unserer Kinder
|
 |
|
 |
 |
|